Mann am S-Bahnhof Alexanderplatz schwer verletzt

Berlin – Am Alexanderplatz soll es ja jetzt wieder sicher sein…

Gestern Abend kam es gegen 19.30 Uhr am S-Bahnhof dort zu einem Streit zwischen drei Männern. Die Auseinandersetzung eskalierte und wurde handgreiflich. Ein 22-Jähriger wurde im Verlauf eine Treppe heruntergestoßen und erlitt beim Sturz schwere Verletzungen im Gesicht. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die beiden anderen Männer im Alter von 32 Jahren wurden von der Bundespolizei festgenommen.

 

 




Fünf Helene Fischer-Konzerte in Berlin abgesagt

Berlin – Fünf Konzerte in sechs Tagen, 80.000 Eintrittskarten verkauft – und alles ausgefallen. Helene Fischer, Deutschlands erfolgreichste Sängerin ist krank, hat sich einen Virus eingefangen. Nachdem die drei Konzerte in der vergangenen Woche bereits abgesagt wurden, können auch die beiden Shows an diesem Wochenende nicht stattfinden. „Trotz intensiver medizinischer Betreuung hat sich Helenes Gesundheitszustand entgegen aller Erwartungen nicht verbessert“, teilte die Plattenfirma mit. Bis kommenden Mittwoch sollen die Nachholtermine bekannt gegeben werden. Wer es sich anders überlgt: Tickets können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle, wo sie erworben wurden, zurückgegeben werden.




Eis zu dünn: Kinder brechen in Tegeler See ein

Berlin – Zwei kleine Kinder sind am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr durch die Eisdecke auf dem Tegeler See eingebrochen. Spaziergänger, die das Drama sahen, alarmierten die Feuerwehr. Ein Passant rettete die Kinder aus dem nur ein Grad kalten Wasser. Die beiden Grundschüler wurden mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. mehr Informationen liegen bisher nicht vor.

 




Mehr sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht

Berlin – Sie richteten besondere Schutzzonen für Frauen („Women’s Safety Area“) ein, weil sie wohl ahnten, was bei den Silvesterfeiern rund ums Brandenburger Tor passieren würde. Zunächst hieß es anschließend, es habe in der Silvesternacht lediglich 13 sexuelle Übergriffe auf Frauen gegeben, was man ja heutzutage schon für einen Erfolg im bunten Deutschland hält. Die „Berliner Morgenpost“ fand jetzt nach Blick in die polizeiliche Statistik heraus, dass es deutlich mehr – nämlich 37 – waren.




Berlin hat kein Geld? Dafür schon….

Berlin – Berlin ist arm aber sexy, wie ganz Deutschland seit dem flapsigen Spruch des früheren Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit weiß. Nur so ist wohl zu erklären, dass in der notorisch klammen Stadt erneut Geld für die Pflege der eigenen Kleintel zum Fenster heraus geschmissen wird.

In seiner heutigen Sitzung hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres (SPD), einen Bericht an das Abgeordnetenhaus über ein Konzept zur Entwicklung eines landesweiten Jugendzentrums für lesbische, schwule, bisexuelle und trans* Jugendliche (kurz: LSBTTIQ*-Jugendliche) beschlossen. Für die Umsetzung des Konzeptes stehen im Doppelhaushalt 2018/2019 Mittel in Höhe von 175.000 € zur Verfügung. Über den Träger des Projekts soll nach einer Interessenbekundung entschieden werden.

Da werden sich sicher viele Interessenten melden…




„Junge Männer“ schlagen Homosexuellen in Neukölln

Berlin – Im Bezirk Neukölln ist am Wochenende ein 28-jähriger Homosexueller, der tanzte und extravagant gekleidet war, von mehreren Personen angegriffen und geschlagen worden. Unvermittelt gingen sie in der Nacht zu Sonntag am U-Bahnhof Hermannplatz auf ihn los. Als er weglief, rannte ihm einer der Täter nach. Das beobachteten Zivilpolizisten und nahmen den 21-jährigen Schläger fest. Über die Täter wurde nur verlautet, es seinen „junge Männer“ gewesen…

 




Berlin wächst und will 194.000 Wohnungen bauen

Berlin – Die Bevölkerung Berlins ist in nur sechs Jahren (2011 bis 2016) um eine Viertelmillion gewachsen, das entspricht der Einwohnerzahl der Stadt Kiel. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass schon heute 77.000 Wohnungen fehlen. Aufgrund des großen Drucks auf dem Wohnungsmarkt sind sowohl die Mieten als auch die Kaufpreise deutlich gestiegen. Um die Bewohnerinnen und Bewohner Berlins auch künftig mit leistbarem Wohnraum versorgen zu können und die Mietpreissteigerung zu dämpfen, sollen bis 2030 194.000 Wohnungen gebaut werden.

Da die derzeit benannten Potenziale für maximal 179.000 Wohnungen reichen, müssen für mindestens 15.000 Wohnungen zusätzliche Flächen gefunden werden. Außerdem wird Raum für die Verkehrserschließung und für notwendige Infrastruktur wie Schulen und Kitas benötigt. Darüber hinaus muss Vorsorge getroffen werden, dass auch nach 2030 noch genügend Flächen für zukünftige Entwicklungen zur Verfügung stehen.

Besonders wichtig ist die Schaffung von leistbarem Wohnraum. Städtischen Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsgenossenschaften kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Senat hat deshalb das ehrgeizige Ziel formuliert, dass von den 100.000 Wohnungen, die bis 2021 benötigt werden, 30.000 Wohnungen von den städtischen Wohnungsbaugesellschaften errichtet werden sollen. Wohnungsbaugenossenschaften sollten bei der Baulandbeschaffung besser unterstützt werden.

Im Begleitkreis wurden die mit dem Wohnungsbedarf einhergehenden Konflikte, aber auch die Chancen hervorgehoben. So entstehen neue Stadtquartiere und auch bestehende Quartieren können durch intelligente Nachverdichtung profitieren. Zum Beispiel durch neue Wohnformen, klimagerechte Bauweisen, neue Stadtplätze und Einkaufsmöglichkeiten oder durch eine verbesserte Verkehrserschließung.




Der Regierende Bürgermeister sieht Berlin im Aufschwung

Berlin – 10.315 Tage – so lange stand die Berliner Mauer und trennte die Einwohner der Stadt in Ost und West. Am morgigen 5. Februar ist das genau 10.315 Tage her, seit die Mauer fiel. Aus diesem Anlass zieht der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) eine positive Bilanz: „Ich bin sehr stolz und überaus glücklich, dass die Berlinerinnen und Berliner nicht nur die Mauer, sondern auch diese Hürden und Durststrecken überwunden haben. Berlin ist heute eine Stadt im Aufschwung. Unsere Wirtschaft wächst stärker als im Bundesdurchschnitt. Wir sind Start-Up-Hauptstadt und einer der führenden Forschungs- und Wissenschaftsstandorte Europas. Die ehemalige Insel im Kalten Krieg ist heute ein Sehnsuchtsort mit steigenden Touristenzahlen und jährlich mehr als 40.000 neuen Berlinerinnen und Berlinern.“




Abschiebezahlen: Streit zwischen Senat und CDU um die mickrigsten Zahlen

Berlin – In einer schriftlichen Anfrage haben Abgeordnete der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus nach der Zahl der Abschiebungen im Jahr 2017 gefragt. Nach Beantwortung durch die Innenverwaltung kritisieren die Abgeordneten nun öffentlich den Berliner Innensenator. Dazu sagte der Sprecher der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Martin Pallgen, am Donnerstag: „Die Berliner CDU bastelt sich die Welt, wie sie ihr gefällt.“ Er empfehle den Abgeordneten einen Blick über die Berliner Landesgrenze hinaus, bevor man mit rhetorischem Furor gegen die rot-rot-grüne Regierungspolitik schieße.

Nicht nur in Berlin seien die Abschiebezahlen 2017 im Vergleich zum Vorjahr gesunken, sondern bundesweit. Selbst sicherheitspolitische Vorbildländer für die Berliner CDU wie das CSU-geführte Bayern oder auch Sachsen hätten 2017 weniger abgeschoben. Auch die Zahl der freiwillig Ausreisenden sei in Bayern um fast die Hälfte gesunken.

Die CDU agiere „mit einem Tunnelblick“. Die CDU Berlin sei sich nicht zu schade, auf ihre eigenen „Abschiebeerfolge“ zu verweisen. Sie tue dies mit Blick auf 2016 und der Zahl von 2.028 Abschiebungen in Berlin – der Innensenator hieß bis Dezember 2016 Frank Henkel. Weil die Erinnerung bei der Berliner CDU offenbar nicht weiter zurückreiche,  hier noch die Zahlen von 2012 (363 Abschiebungen), 2013 (500), 2014 (602) und 2015 (806). Pallgen: „Bevor man sich zum Weltmeister ausruft, sollte man sich über die Disziplin im Klaren sein, in der man antritt.“

In Berlin wurden 2017 1.638 Menschen abgeschoben. Eine exakte Erfassung freiwilliger Ausreisen sei aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich. Der Senat gehe davon aus, dass im Jahr 2016 insgesamt 9.601 Personen und im Jahr 2017 insgesamt 3.629 Personen freiwillig ausgereist sind.“




Das sind die besten Schülerzeitungen in Berlin

Berlin – Beim 15. Berliner Schülerzeitungswettbewerb unter dem Motto „Gut vernetzt“ ehrten am Mittwoch Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Schirmherrin des Wettbewerbs, der Chefredakteur der Berliner Morgenpost, Herr Carsten Erdmann, und Johann Stephanowitz von der Jungen Presse Berlin e.V. die besten Schülerzeitungen Berlins.

Sonderpreise zu den Themen „Europa ist hier“, „Wertschätzung in der Schule“ „Normale Vielfalt“ und „Gutes Essen in aller Munde“ vergaben die Referatsleiterin des EU-Referats, Martina Petri, von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, der stellvertretende Geschäftsführer der Unfallkasse Berlin, Michael Laßok, Ebru Tasdemir von den Neuen deut-schen Medienmachern und Michael Jäger von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Berlin e.V.

Der Wettbewerb ist der größte seiner Art in Berlin. Beteiligt haben sich im Schuljahr 2017/18 47 Schülerzeitungsredaktionen.

Der Wettbewerb wird veranstaltet von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Partnerschaft mit der Berliner Morgenpost und der Jungen Presse Berlin e.V. Das Rahmenprogramm bestreiten Schülerinnen und Schüler aus Berliner Schulen und die Musiker Ralf Ruh und Niko Zeidler. Die Moderation wurde dieses Jahr von Erik Koszuta, einem freien Moderator und Journalisten, übernommen, der unter anderem für die Funke Mediengruppe und die Junge Presse Berlin tätig ist.

Die aktuellen Preisträger sind:

Kategorie Grundschule:
1. Preis: Liebigbox, Justus-von-Liebig-Grundschule, Friedrichshain-Kreuzberg
2. Preis: Schlaufuchs, Grundschule auf dem Tempelhofer Feld, Tempelhof- Schöneberg
3. Preis: Karlchen, Karlsgarten-Schule, Neukölln

Kategorie Förderschulen:
1. Preis: ARS-Schülerzeitung, Adolf-Reichwein-Schule, Neukölln
2. Preis: Rasender Kurier, Sancta-Maria-Schule der Hedwigschwestern, Steglitz-Zehlendorf
3. Preis: TGS Schülerexpress, Temple-Grandin-Schule, Friedrichshain- Kreuzberg

Kategorie Sekundarschule / ISS:
1. Preis: qurt., Kurt-Schwitters-Schule, Pankow
2. Preis: ZeitungEins, SchuleEins, Pankow

Kategorie Oberstufenzentren:
1. Preis: mbs Newsreport, OSZ Bau- und Holztechnik, Pankow

Kategorie Gymnasien:
1. Preis: OHnE, Heinz-Berggruen-Gymnasium, Charlottenburg-Wilmersdorf
2. Preis: Moron, Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, Pankow
3. Preis: Jemandes Zeitung, Europäisches Gymnasium Bertha von Suttner, Reinickendorf

Damit wurden 12 reguläre Preise vergeben.

Die ersten und zweiten Preisträger des Berliner Landeswettbewerbs sind automatisch für die Teilnahme am Bundeswettbewerb nominiert. Die diesbezügliche Preisverleihung findet im Juni im Bundesrat in Berlin statt. Der Präsident des Bundesrates Michael Müller ist Schirmherr des Wettbewerbs.

Darüber hinaus wurden 2 Extrapreise vergeben:

Extrapreis:
1. Newcomer Gymnasium: PaulsenBrot, Paulsen-Gymnasium, Steglitz-Zehlendorf
2. Politische Berichterstattung: Kolumbus News, Kolumbus-Grundschule, Reinickendorf

Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 2650.- € werden von der Berliner Morgenpost gespendet.

Zusätzlich wurden 6 Sonderpreise vergeben:

Zum Thema „Europa ist hier“ wurden von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa zwei Preise verliehen:
Kissingenstraße 12, Rosa-Luxemburg-Gymnasium, Pankow
LindenBlatt, Lindenhof-Grundschule, Tempelhof-Schöneberg

Der Preis zum Thema „Wertschätzung in der Schule“ wurde von der Berliner Unfallkasse vergeben:
Die Mühle, Grundschule an der Pulvermühle, Spandau

Zum Thema „Gutes Essen in aller Munde“ wurden von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Berlin e.V. zwei preiswürdige Redaktionen ausgezeichnet:
Schulzeugs, Friedrichshagener Grundschule, Treptow-Köpenick
Hertzschlag, Heinrich-Hertz-Gymnasium, Friedrichshain-Kreuzberg

Der Preis zum Thema „Normale Vielfalt“ wurde von den Neuen Deutschen Medienmachern verliehen:
Neues vom Theo, Theodor-Storm-Grundschule, Neukölln
Courage Times, Robert-Blum-Gymnasium, Tempelhof-Schöneberg


Die Ausschreibung für die nächste Runde des Berliner Schülerzeitungswettbe-werbs startet mit dem Schuljahr 2018/19.