Zusammengeschlagen, weil er in der S-Bahn helfen wollte

TREPTOW – Weil er zwei Frauen zu Hilfe gekommen ist, wurde ein 39-Jähriger in der Berliner S-Bahn von einer Gruppe „jungeer Männer“ brutal zusammengeschlagen. Die Bundespolizei konnte zumindest Videoaufzeichnungen sicherstellen und ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Das spätere Opfer war in einer S-Bahn der Linie S46 auf Höhe des S-Bahnhofs Wildau im Landkreis Dahme-Spreewald (Brandenburg) unterwegs, als er bemerkte, dass eine etwa zwölfköpfige Gruppe die beiden Frauen belästigte. Als er sich einmischte, um zu schlichten, schlugen mehrere der „Männer“ auf den 39-Jährigen ein, der die Bahn am S-Bahnhof Treptower Park verließ und erst von zu Hause aus den Notruf anrief. Er kam dann ins Krankenhaus zur Versorgung seiner Brüche im Gesicht.

Die Polizei sucht nun nach möglichen Zeugen des Vorfalls, der sich bereits am vergangenen Donnerstag ereignete. Zudem hofft sie, dass sich die jungen Frauen melden, die belästigt wurden.




S-Bahn während der Osterferien eingeschränkt

Die Ringbahn ist vom 30. März bis in die Nacht auf den 13. April zwischen Treptower Park und Tempelhof unterbrochen. Grund ist die Erneuerung des elektronischen Stellwerks Neukölln. 

Ersatzbusse im Einsatz

Die Linie S46 aus Königs Wusterhausen endet deshalb am Treptower Park, ebenso die Linie S47 aus Spindlersfeld. Auf den Ringbahnlinien S41 und S42 sind auf dem betroffenen Abschnitt während der Osterferien Ersatzbusse im Einsatz. Auch auf der S46 fahren Busse zwischen dem S- und U-Bahnhof Tempelhof und dem S-Bahnhof Baumschulenweg. Ebenfalls gebaut wird in Lichterfelde Süd. Dort erneuert die Bahn zwischen dem 27. März und dem 13. April Gleise. Zwischen Teltow Stadt und Lichterfelde Ost ist deshalb der S-Bahnverkehr unterbrochen. Betroffen sind die Linien S25 aus Hennigsdorf und S26 aus Blankenburg. Beide Verbindungen enden in Lankwitz.




Warum ist der Marlene-Dietrich-Platz immer noch glatt und gefährlich für Fußgänger?

MITTE – Umgeben von moderner Architektur, dem Tophotel „Grand Hyatt“, Lichtinstallationen, Spielbank, Musical-Shows und feinen Restaurants ist der Marlene-Dietrich-Platz unweit des Potsdamer Platzes in Mitte zu einem Juwel der Metropole Berlin geworden – und ein Magnet für Besucher aus ganz Deutschland und aller Welt. Umso unverständlicher, warum dort die Gehwege und der Platz selbst bis heute nicht geräumt und winterfest gemacht wurden, auch mit Streusalz…




1.183 Mietverträge für vorher wohnungslose Menschen abgeschlossen

Berlin hat in diesem Jahr bisher insgesamt 1.183 Mietverträge für wohnungslose Menschen abgeschlossen. Das teilt die Senatskanzlei mit. 

Zuvor hatte Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) dem Senat einen Bericht dazu vorgelegt. Kiziltepe zufolge stellen die landeseigenen Wohnungsunternehmen den größten Anteil an Wohnraum zur Verfügung. Erfasst wurden aber auch die Daten von Modellprojekten wie «Wohnen statt MUF» bis zum Projekt „Housing First“. Die genaue Zahl der Obdachlosen, die eine Wohnung bekommen haben, lässt sich der Sozialverwaltung zufolge nicht angeben, statistisch erfasst ist nur die Zahl der Mietverträge.

In Berlin lebten im Januar 2024 55.656 wohnungslose Menschen, darunter 47.260 in Unterkünften und 6.032 auf der Straße. Die Zahl der Wohnungslosen steigt, was auf steigende Mieten, persönliche Schicksale und weitere Faktoren zurückzuführen ist.

Kiziltepe kündigte an, auch wenn die Rahmenbedingungen herausfordernd blieben, würden weiterhin verlässlich Wohnungen an wohnungs- und obdachlose Menschen vermittelt.




Kindesentführung vereitelt

Ein Alptraum mit glücklichem Ausgang: Im Berliner Stadtteil Johannisthal sprach gestern ein 18-jähriger „Mann“ einen zweijährigen Jungen an, der an einer Pfütze spielte. Er nahm den Kleinen auf den Arm und rannte plötzlich mit dem Kind weg, bevor die Mutter (29) reagieren könnte. Die Frau sprintete hinterher und holte den Entführer ein, der sofort auf sie einschlug.

Glücklicherweise sahen Passanten, was passierte und griffen ein. Eine zufällig vorbeikommende Streife der Bundespolizei handelte sofort und nahm den „Mann“ fest. Der Zweijährige blieb unverletzt, seine Mutter erlitt Prellungen im Gesicht. Der Täter wurde zur psychiatrischen Begutachtung in ein Krankenhaus gebracht.




Polizei nimmt 20-jährigen Messerstecher fest

Nach intensiven Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA) haben Beamte heute Morgen einen polizeibekannten 20-Jährigen in Neukölln festgenommen. Der Mann soll am 14. September einen 44-Jährigen im Volkspark Hasenheide ohne Anlass mehrfach in den Oberkörper gestochen zu haben. Das Opfer wurde schwer verletzt und musste notoperiert werden.

Die Festnahme erfolgte in der Wohnung der Eltern des Beschuldigten in der Allerstraße. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl gegen den 20-Jährigen. Über Mogiv und Herkunft der beteiligten sagt die Berliner Polizei nichts.




Festnahme nach Leichenfund am Berliner Fernsehturm

Nach einem Leichenfund unter dem Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin ist am Freitagabend ein Mann festgenommen worden. Es bestehe dringender Tatverdacht, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Details gebe es noch nicht. Zuvor hatte die BILD über eine Festnahme berichtet.

Mitarbeiter der Stadtreinigung hatten die Leiche am Morgen entdeckt. Der tote Mann wurde laut Polizei auf dem Areal zwischen Treppen und Wasserspielen gefunden. Seine Verletzungen deuteten auf ein Tötungsdelikt hin. Deshalb solle die Leiche obduziert werden.

An der abgesperrten Fundstelle ermittelte eine Mordkommission. Dazu gehörte auch die Spurensicherung. Zur Identität des Mannes und zur Art seiner Verletzungen wollte der Polizeisprecher wegen der laufenden Ermittlungen noch nichts sagen.




Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall – Beteiligter flüchtet

BERLIN – Bei einem Verkehrsunfall in Tempelhof wurden heute früh zwei Frauen schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen war eine 21-Jährige kurz nach 5 Uhr mit ihrem Renault im Tempelhofer Damm unterwegs. Plötzlich habe sie ein Skoda links überholt, weshalb die junge Frau ihr Fahrzeug nach rechts lenkte, um eine Kollision zu vermeiden.

Dabei prallte sie gegen einen Porsche und einen Anhänger, die durch den Zusammenstoß beschädigt wurden. Während der Skoda ohne anzuhalten in Richtung Stadtautobahn weiterfuhr, brachten Rettungskräfte die 21-Jährige und ihre ein Jahr ältere Beifahrerin mit Kopfverletzungen und vermuteten Polytraumata in eine Klinik. Die Ermittlungen zu dem Unfall hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 4 (Süd) übernommen.




An der Tür geklingelt – Überfall

CHARLOTTENBURG – Zu einem Überfall auf eine Mieterin in ihrer Wilmersdorfer Wohnung erhofft sich die Kriminalpolizei Hinweise zu den derzeit noch unbekannten Tatverdächtigen. Nach den bisherigen Erkenntnissen klingelte es am Donnerstag, den 22. April, gegen 23.15 Uhr in der Emser Straße an der Wohnungstür der 28-Jährigen. Ein Mann gab an, soeben in der Tiefgarage gegen ihr Auto gefahren zu sein und es beschädigt zu haben. Als die Frau ihren Schlüssel holen wollte, stürmten drei Männer hinein und forderten unter Vorhalt einer Schusswaffe die Öffnung eines Safes. Mit Schmuck, Geld und dem Handy ihres Opfers sowie zweier weiterer in der Wohnung anwesender Besucherinnen flüchtete das Trio in unbekannte Richtung. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.




14-jähriger Dealer sticht Rentner nieder – die Polizei bringt den Jungen zu Mami

KREUZBERG – Ein 14-Jähriger hat am Samstagabend einen Fußgänger in der Alten Jakobstraße angerempelt. Es entwickelte sich ein Streit zwichen dem 62-Jährigen und dem Jungen, der schließlich ein Messer zog und den Älteren mit mehreren Stichen schwer verletzte.

Der Angreifer flüchtete, wurde aber nach kurzer Zeit von alarmierten Polizeibeamten in der Nähe festgenommen. Bei seiner Durchsuchung kamen Drogenutensilien wie Feinwaage, Verschlusstütchen und auch Notizen zum Vorschein. Der Schwerverletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, der minderjährige Drogendealer zu seiner Mutter.