Israel-Reise wackelt: Abgeordneten wollen nicht mit AfD-Kollegen reisen

BERLIN -Ärger um eine geplante Reise des Wirtschaftsausschusses des Abgeordnetenhauses im Mai nach Israel. Abgeordneten aller Parteien wollen sich dort einen Einblick in die innovative Start-up-Szene des Landes verschaffen. Mehrere Parlamentarier überlegen nun, nicht mitzureisen. Grund: Der Vorsitzende des Ausschusses ist Frank-Christian Hansel (Foto) von der AfD.

Gegenüber der Berliner Morgenpost sagte der CDU-Abgeordnete Christian Gräff: „Ich habe aber keine Lust, in Israel ständig Angst haben zu müssen, dass er etwas Peinliches sagt.“ Aktueller Anlass des Streits ist offenbar, dass der AfD-Mann vor einigen Wochen in Chemnitz gemeinsam mit dem Exponenten des rechten Flügels, Björn Höcke, und Pegida-Chef Lutz Bachmann teilgenommen hatte.

Hansel selbst vermutet, dass die anderen Parteien lediglich nach einem Grund suchten, die AfD zu diskreditieren: „Es gibt von mir und von meiner Partei ein klares Bekenntnis zum Staat Israel und zum Judentum in Deutschland.“

 




Festgenommener Syrer wollte Terroranschlag begehen

Berlin -Der vor wenigen Tagen in Berlin vom einem Spezialeinsatzkommando (SEK) festgenommene Syrer wollte einen Terroranschlag in Israel begehen. Dazu habe er Chemikalien und Sprengstoff benutzen wollen, wie die Tageszeitung Die Welt heute berichtet. Angeblich handelt es sich bei dem Mann um einen 21-Jährigen aus Neukölln. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft.