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Tricia Tuttle bleibt Chefin der Berlinale

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BERLIN – Berlinale-Chefin Tricia Tuttle bleibt doch im Amt. Nach einer Krisensitzung im Kanzleramt sagte Kulturstaatssekretär Wolfram Weimer, ihr werde für die Zukunft ein „beratendes Forum“ zur Seite gestellt. Außerdem werde man einen Verhaltenskodexes für alle Kulturveranstaltungen des Bundes erarbeiten.

Im Kulturausschuss des Bundestages hatte Weimer klargestellt, dass bei der diesjährigen Berlinale „Dinge entgleist“ seien. Weimar wörtlich: „Können wir vielleicht Verfahren finden, Strukturen finden, Hilfestellung bieten, dass das in Zukunft unterbleibt?“

Bei der Berlinale vor einigen Wochen hatte der syrisch-palästinensische Regisseur Abdallah Alkhatib der Bundesregierung in seiner Art von „Dankesrede“ vorgeworfen, Partner „des Völkermords im Gazastreifen“ zu sein. Das sorgte für Empörung. Israel bestreitet den Völkermord-Vorwurf ebenso wie die Bundesregierung. Weimer und andere verurteilten die Äußerungen des Regisseurs. Der thüringische Umweltminister Carsten Schneider (SPD) verließ aus Protest die Abschlussgala am 21. Februar.

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